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Der Jesuitenhof - und damit auch unser ganzer Stolz, die Gartenlage - und die Geschichte Dirmsteins sind untrennbar miteinander verbunden. Schon im 14. Jahrhundert gründeten Jesuitenmönche eine Klosterschule, dessen Hauptgebäude heute noch als Wohnhaus genutzt wird. Als Dirmstein 1689 von den Franzosen im pfälzischen Erbfolgekrieg niedergebrannt wurde, verließen auch die Mönche Dirmstein. Das gesamte Areal ging in den Wormser bischöflichen Besitz über. Hugenottische Vorfahren der Familie Schneider, gute Landwirte, übernahmen dann 1803 im Rahmen der Säkularisation die gesamte Hofstelle. Die heute noch bestehenden Mauern sind zum Teil Überreste des klösterlichen Parks, genauso wie die weit sichtbaren Türmchen. Andere Mauerreste wiederum sind Überbleibsel der 1628 entstandenen Dirmsteiner Hauptbefestigung.